Vortrag · Dresden

16.09.2020 · 19:00
Wie prägt Kultur die Stadt der Zukunft?

Gesellschaftliche Debatten um Nachhaltigkeit fokussieren oft auf das Verhältnis von Ökonomie und Ökologie. Unsere Art des Wirtschaftens soll so transformiert werden, dass sie die planetaren Grenzen berücksichtigt. Zu selten gerät dabei in den Blick, dass der dieser Prozess auch einen kulturellen Wandel erfordert.

Denn um das Thema Nachhaltigkeit in der Stadt positiv zu besetzen, braucht es greifbare Zukunftsbilder, neue Narrative und Orientierungen. Die Veranstaltung fragt danach, ob Nachhaltigkeit auch als kultureller Wert verstanden werden kann und wer daran mit welchen künstlerischen Praktiken arbeitet. Wie kommt die Nachhaltigkeit in die Köpfe der Menschen, in ihre täglichen Handlungen? Wie kann Kultur Transformationsprozesse vorantreiben und als Motor für ein gesellschaftliches Umdenken fungieren?

Die Reihe „Zurück oder Zukunft? Wie wir in Dresden leben wollen“ ist eine Kooperation des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung, des Deutschen Hygiene-Museums Dresden, der Landeshauptstadt Dresden, der Friedrich-Ebert-Stiftung Sachsen und weiterer Partner im Rahmen des Projektes "Zukunftsstadt Dresden 2030+", das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird.

Veranstaltungsort:

Deutsches Hygiene-Museum
Lingnerplatz 1
01069 Dresden

Referent/innen:

Franzobel, Autor und Stadtschreiber der Stadt Dresden 2020
David Weigend, Leiter Bildung und Partizipation, Futurium Berlin
Felicitas Loewe, Intendantin, theater junge generation Dresden (angefragt)
Dr. David Klein, Amt für Kultur und Denkmalschutz, Landeshauptstadt Dresden
Moderation: Cornelius Pollmer, Journalist und Autor, Süddeutsche Zeitung
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Eintritt

Die Veranstaltung ist kostenpflichtig.