01.09.2020

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (m/w/d)

Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH), Berlin

Das Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH) im Forschungsverbund Berlin e.V. ist ein international führendes Forschungsinstitut auf den Gebieten der Diodenlaser, UV- LEDs und der Mikrowellenbauelemente.

Auf der Basis von III/V Halbleitern erforscht und realisiert es Komponenten und Systeme u.a. für Anwendungen in Kommunikation, Verkehrs- und Produktionstechnik, Medizin und Biotechnologie. Es verfügt über die gesamte Wertschöpfungskette vom Design bis zu lieferfertigen Systemen.

Für das Joint Lab Integrated Quantum Sensors, welches kompakte atomare Frequenzreferenzen für den Einsatz im Feld oder auf Mikrogravitationsplattformen entwickelt, suchen wir eine(n) wissenschaftliche(n) Mitarbeiter(in).

(Kennziffer 19/20)

Ihre Aufgabe

Im Rahmen Ihrer Tätigkeit werden Sie gemeinsam mit einem interdisziplinären Team einen neuartigen Atom-ofen mittels additiver Fertigungsverfahren für Keramiken entwickeln. Diese Quelle dient zur Erzeugung kollimierter Atomstrahlen für die optische Spektroskopie und zeichnet sich durch einen deutlich reduzierten Bauraum, optimiertem Gewicht und geringer Leistungsaufnahme aus. Hierzu ist die Druck­technologie hinsichtlich Anforderungen der Quanten­technologie zu qualifizieren und für kleine Struktur­größen zu optimieren. Begleitet durch numerische Simulationsmethoden zur mechanischen und thermalen Modellierung und durch mikrotechnologische Verfahren wie Metallisierung von Keramiken kann anschließend eine weitere Miniaturisierung und Funktionalisierung der Atomquelle erreicht werden.

Ihr Profil

Voraussetzung ist ein abgeschlossenes wissen­schaftliches Hochschulstudium (Master/Diplom) aus dem Bereich Ingenieurwissenschaften, beispielsweise Werkstoffwissenschaften, Mikrosystemtechnik, Physikingenieurwesen, optische Technologien und angrenzenden Fachgebieten. Eine Promotion auf diesen Gebieten ist von Vorteil. Erforderlich sind einschlägige Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich Werkstofftechnologie und -prüfung, bevorzugt für technische Keramik. Vorausgesetzt werden ebenfalls Kenntnisse im Bereich des mechanischen Designs von Komponenten und Baugruppen, vorzugsweise im Bereich optischer Systeme und der numerischen Modellierung von mechanischen und thermischen Eigenschaften, beispielsweise mittels Autodesk Inventor, ANSYS oder Matlab.

Wünschenswert sind ferner erste Erfahrungen mit additiven Fertigungsmethoden und opto-mechanischen Aufbauten, Kenntnisse auf dem Gebiet der Metallisierung und Fügung technischer Keramik, UHV Technologie und technischen Optik. Eine äußerst sorgfältige Arbeitsweise und engagiertes, selbständiges Arbeiten zeichnen Sie aus. Teamfähigkeit sowie gute Kenntnisse der deutschen und englischen Sprache runden Ihr Profil ab.

Unser Angebot

Wir bieten eine anspruchsvolle und interdisziplinäre Tätigkeit. Anstellung, Vergütung und Sozialleistungen richten sich nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD Bund). Das FBH unterstützt aktiv die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.  Die Stelle kann zum nächstmöglichen Zeitpunkt besetzt werden und ist zunächst auf drei Jahre befristet.

Ein besonderes Augenmerk kommt der Gleichstellung der Geschlechter zu. Das Institut ist bestrebt, den Anteil von Frauen in diesem Bereich zu erhöhen. Daher sind Bewerbungen von Frauen besonders willkommen. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevor­zugt eingestellt.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Dann freuen wir uns auf Ihre Online-Bewerbung. Dazu klicken Sie bitte auf Online bewerben“ und übermitteln uns auf diesem Wege Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen bis zum 25.9.2020.

Falls Sie noch Fragen zur Bewerbung haben, wenden Sie sich bitte an Frau Manuela Münzelfeld, Tel.: 030 6392-2641, manuela.muenzelfeld(at)fbh-berlin.de.

Weiteres unter www.fbh-berlin.de.