03.02.2020

65% Promotionsstelle (w/m/d), "Urban Authenticity", Teilprojekt zu Nürnberg

Institut für Zeitgeschichte München - Berlin (IfZ)

Am Institut für Zeitgeschichte München-Berlin (IfZ), einem Institut der Leibniz-Gemeinschaft, ist zum 1. Mai 2020

eine Promotionsstelle (E 13 TV-L/65%) (w/m/d)

im Verbundprojekt „Urban Authenticity: Creating, Contesting, and Visualizing the Built Heritage in European Cities since the 1970s" zu besetzen. Das Projekt, finanziert von der Leibniz-Gemeinschaft, wurde vom Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung (IRS) eingeworben und wird vom IRS, dem Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung, dem Herder-Institut für historische Ostmitteleuropa-Forschung und dem IfZ in Kooperation mit dem Museumsverband des Landes Brandenburg durchgeführt.

Das Verbundprojekt geht der Frage nach, wie in europäischen Städten um das lokale Bauerbe gerungen wird und welche Bedeutung dabei das Konzept einer urbanen „Authentizität“ hat. Im Zentrum der Untersuchung stehen öffentliche Debatten und Praktiken von Bürgerinitiativen, Stadtverwaltungen und weiteren Akteuren im Spannungsfeld von Baupolitik, Tourismus und Migration seit den 1970er Jahren in Städten der Bundesrepublik, der DDR, Polens und Frankreichs. Besondere Aufmerksamkeit wird Bildquellen gewidmet.

Am IfZ bearbeiten Sie das Teilprojekt zu Nürnberg, das die dortigen Debatten um Erhaltung oder Rekonstruktion des städtischen Bauerbes sowie um urbane Planung in den 1970er und 1980er Jahren in den Blick nimmt. Ein besonderer Fokus gilt zivilgesellschaftlichen Gruppen und Vereinen wie den Nürnberger „Altstadtfreunden“.

Die Stelle ist auf drei Jahre befristet und soll mit der Anfertigung einer deutschsprachigen Dissertation abgeschlossen werden. Dienstort ist München.

Erwartet werden ein sehr guter Studienabschluss in neuester Geschichte, Interesse am Themenfeld der Stadtgeschichte, Bereitschaft zur Mitarbeit in einem interdisziplinären Projekt und Teamfähigkeit.

Das Institut für Zeitgeschichte München–Berlin strebt in allen Beschäftigtengruppen eine ausgewogene Geschlechterrelation an. Wir fördern Frauen und fordern sie deshalb ausdrücklich zur Bewerbung auf. Ziel ist es zudem, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie weiter zu verbessern. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Ihre Bewerbung mit Motivationsschreiben, Lebenslauf, Zeugniskopien und einer wissenschaftlichen Arbeit (Hausarbeit, BA- oder Masterarbeit) richten Sie bitte bis zum 15. März 2020 per Email (in einem PDF) an den Direktor des Instituts für Zeitgeschichte, Prof. Dr. Andreas Wirsching, Leonrodstr. 46 b, 80636 München, wirsching(at)ifz-muenchen.de.

Rückfragen richten Sie bitte an: Prof. Dr. Elke Seefried, seefried(at)ifz-muenchen.de.