Unser Bild der Woche (Foto: Kurpfälzisches Museum Heidelberg) zeigt in einem aus dem 19. Jahrhundert stammenden Gemälde von Jakob Götzenberger den durch die Ritter auf Burg Windeck gefangen gehaltenen Domdechanten von Straßburg, der später mithilfe der wundersamen weißen Henne im Vordergrund befreit wird. Es ist eins von über 600 Exponaten der neuen Sonderausstellung „Mythos Burg“, die das Germanische Nationalmuseum (GNM) in Nürnberg vom 8. Juli bis 7. November 2010 präsentiert. Mit facettenreichen Objekten aus europäischen Burgen und internationalen Museen zeigt das Leibniz-Forschungsmuseum die Entwicklung der Burg und des „Mythos Burg“ von der Zeit Karls des Großen bis heute. Ein umfassendes Programm u.a. aus Vorträgen, Schulveranstaltungen, Konzerten, Kinder-Eltern-Aktionen sowie Spielfilmen rahmt die wissenschaftliche Bearbeitung des Themas ein. In Kooperation mit dem GNM zeigt auch das Deutsche Historische Museum in Berlin vom 25. Juni bis zum 24. Oktober 2010 die Ausstellung „Burg und Herrschaft“. Mehr zu den Ausstellungen finden sich unter http://www.gnm.de/mythos-burg/. |
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Die Leibniz-Gemeinschaft
Die Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz e.V., kurz "Leibniz-Gemeinschaft", vereint heute unter ihrem Dach 86 Einrichtungen, die Forschung betreiben oder wissenschaftliche Infrastruktur bereitstellen. Rund 7.100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten in den Geistes- und Sozialwissenschaften, den Wirtschafts-, Raumwissenschaften und Lebenswissenschaften ebenso wie in der Mathematik, den Natur- und Ingenieurswissenschaften sowie der Umweltforschung. Insgesamt beschäftigen die Leibniz-Institute ca. 16.100 Menschen bei einem Jahresetat von 1,3 Milliarden Euro. Die Leibniz-Gemeinschaft zeichnet sich durch die große Vielfalt der in den Instituten bearbeiteten Themen ebenso wie durch ihre dezentrale Organisationsform aus: Ihre Einrichtungen sind in den meisten Fällen wissenschaftlich und organisatorisch unabhängig. Sie betreiben strategische, themenorientierte Forschung. Ihr Anspruch orientiert sich immer an wissenschaftlicher Exzellenz sowie gesellschaftlicher Relevanz. Damit nimmt die Leibniz-Gemeinschaft Bezug auf ihren Namensgeber Gottfried Wilhelm Leibniz, mit dem sich die Vorstellung eines der größten Universalgelehrten verbindet. In diesem Sinne arbeiten die außeruniversitären Forschungsinstitute und Serviceeinrichtungen interdisziplinär. Sie stellen wissenschaftliche Dienstleistungen und eine entsprechende Infrastruktur zur Verfügung und kooperieren mit Hochschulen, Einrichtungen anderer Wissenschaftsorganisationen sowie Wirtschaftsunternehmen.
Auf den Punkt gebracht: Sie finden weitere Informationen zur Leibniz-Gemeinschaft unter Über uns. Die Übersicht über alle Einrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft finden Sie unter Einrichtungen. |